Frühling. Während ich diese Zeilen schreibe, explodieren förmlich die Farben in der Natur. Vom zarten Grün bis zum strahlenden Weiß, vom knalligen Rot bis zum gesetzten fliederfarbenen Teint ist alles vertreten, was die Natur an Farbe hergibt.
Frühling und Sommer, Wärme und wohltuender Regen und viel Sonnenschein. Das macht Natur vielfältig und lebendig. Eine lebendige Natur, die nicht von Straßen oder Häusern zugepflastert ist, ist ein Garant für Leben, wie es Gott geschaffen hat.
Der Frühling lädt ein zum Staunen, zur Bewunderung und zur Achtung der Wunderwerke Gottes. Wir Menschen sind ein Teil davon. Wir sind nicht die, die Natur ausbeuten dürfen, sondern wir dürfen sie dankend bestaunen und nutzen.
Jesus hat zum Staunen über die wunderbare Erde, auf der wir leben, eingeladen. Er hat seinen Zuhörern vor Augen gehalten, dass auch die kleinen Lebensformen der Natur Grund zum Staunen sind.
Von ihm sind die Worte überliefert (Lukas 12,27):
„Seht die Lilien, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.“
In Gottes geschaffener Welt steckt sein ganzes Können, sein Ideenreichtum, seine Kreativität, sein Sinn für Schönes und auch seine Freude am Leben.
Deshalb, liebes Menschenkind, meine nicht, Du stündest über allem und Du seist der Herr des Lebens. Sieh, wie klein du bist, werde dankbar, lerne die Welt, auf der du Gast bist, zu schätzen und achte das Leben, statt es platt zu machen.
Denn alles, was lebt, ist Geschöpf Gottes, auch wir. Und wir können mit der gesamten Schöpfung in das Lob Gottes einstimmen, in die farbenfrohe Welt.
Johanna Arlt (Herrnhuter Losungen 2026, 27. Mai) hat einmal geschrieben:
„Die Schönheit einer Rose, die ihre Blätter und Blüten der Sonne entgegenstreckt, ist Sinnbild der Anbetung der Liebe des Schöpfers und Ausdruck der Vollkommenheit seiner Schöpfung. Mit dieser Haltung stimmt sie ein in den Jubelgesang aller Kreatur.“
Lassen Sie uns bei diesem Lob mitmachen, damit wir intensiv und wertschätzend vor Gott leben. Eine frohe Frühlingsund Sommerzeit,
Ihr/Euer Roland Falk, Pfarrer
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Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau reagiert proaktiv auf den Mitgliederrückgang und finanzielle Herausforderungen bis 2030. Die Einführung von Nachbarschaftsräumen ist dabei ein Schlüsselelement im Prozess. Ziel ist es, dass die EKHN trotz zurückgehender Mittel Kirche vor Ort bei den Menschen bleibt. Dafür werden Kirchengemeinden zukünftig in Nachbarschaftsräumen enger zusammenarbeiten.
Pfarrer:innen, Gemeindepädagog:innen und Kirchenmusiker:innen organisieren sich in den Nachbarschaftsräumen als multiprofessionelle Teams, sogenannte Verkündigungsteams.
Die Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Wiesbaden organisieren sich in sieben Nachbarschaftsräumen.
Die Gesamtkirchengemeinde Oberer Rheingau – Wiesbaden-West ist ein Teil des Nachbarschaftsraumes Wiesbaden-West, zu dem außerdem noch Triangelis (Eltville, Erbach, Kiedrich) und die Christophorusgemeinde gehören.
Quelle: https://www.dekanat-wiesbaden.de/gemeinden
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– Die Gesamtkirchengemeinde geht an den Start
Seit dem 1. Januar 2026 ist sie Realität: Die „Ev. Gesamtkirchengemeinde Oberer Rheingau – Wiesbaden-West“.
Der neue Kirchenvorstand, der aus den Mitgliedern aller bisheriger Kirchenvorstände (Auferstehung, Dreikönig, Heilandsgemeinde und Schelmengraben) besteht, hat sich am 14. Januar im Schelmengraben konstituiert. Er ist eine bunte, lebendige und kompetente Gruppe, die Freude daran hat, gemeinsam Gemeinde zu gestalten.
Zur Vorsitzenden des neuen Gesamt-KV wurde Jaana Perttu-Kacsóh aus der Heilandsgemeinde gewählt (links im Bild). Ihre Stellvertreterin ist Birgit Bering aus dem Schelmengraben (rechts im Bild).
Ihnen zur Seite steht ein Leitungsteam aus den Vorsitzenden der Ortsausschüsse der beteiligten Gemeinden.
Zur Feier unseres gemeinsamen Starts finden am Palmsonntag, dem 29. März 2026, um 11 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung und einem gemeinsamen Mittagessen (Potluck = jeder bringt etwas mit) in der Auferstehungsgemeinde statt.
Sie sind herzlich eingeladen, dieses besondere Ereignis mitzufeiern.
Wir freuen uns auf Sie.
Der Kirchenvorstand und das Verkündigungsteam der Gesamtkirchengemeinde
Eine gemeinsame Internetseite ist im Aufbau: https://koowe.de bzw: https://orww.de/
Fotos: Birgit Bering, Bettina Friehmelt, Marie-Luise Strähler
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Kath. Kirche St. Georg und Katharina Georgstr. 2, & Ev. Gustav-Adolf-Kirche Kirschblütenstr: 28, 65201 Wi-Frauenstein
Start der Führung jeweils bei der katholischen, Ende bei der evangelischen Kirche.
Kostenfrei, keine Anmeldung nötig. Kommen Sie einfach dazu!
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