Am 19.04 2026 verbrachten wir mit 6 Kindern einen wunderschönen Tag in der Thomas-Kirchen-Gemeinde. Unter uns war auch ein Geburtstagskind, das zu seinem 8. Geburtstag mit einem Geburtstagslied vor der Abfahrt begrüßt wurde.
Los ging es dann mit einem aktiven Gottesdienst, in dem die Kinder ihre Ängste aufschreiben und in eine Klagemauer legen konnten. Im Anschluss daran, durften sie mit einem Teelicht ihren Mut zeigen und das Licht auf der Mauer platzieren. In einer Geschichte wurde spielerisch die Not und Angst von Menschen zum Ausdruck gebracht, diese hat sich an Ende des Gottesdienstes zum Guten gewandelt.
In zahlreichen Mitmach-Aktionen wie z.B. Specksteine schleifen, aus bunten Bändern Windspiele gestalten oder Windräder basteln war es ein abwechslungsreiches Programm. Insgesamt war es ein lebendiger Tag mit viel Freude und einem musikalischen Gottesdienst.
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In den letzten Gemeindespiegeln wurde thematisiert, was es für das Leben von Kindern (und Jugendlichen) bedeuten kann, in eine Religion eingeführt zu werden bzw. an Gott zu glauben. Nun soll zu diesem Thema ein Buch aus der Reihe Kinder fragen - Forscherinnen und Forscher antworten vorgestellt werden: Was bringt's, an Gott zu glauben?
Es wurde 2023 im Münchener Kösel-Verlag von Albert Biesinger, Helga Kohler-Spiegel und Simone Hiller (mit Illustrationen von Mascha Greune) herausgegeben. Die achtzehn Aufsätze versuchen, die Frage auf vielfältige Art und Weise zu beantworten; eine kleine Auswahl sei hier kurz skizziert:
- Rainer Oberthür, "Kann ich das Universum mit Gott besser verstehen?" behandelt die Frage von Naturwissenschaften und Glaube.
- Matthias Gronover, "Ist es klug, an Gott zu glauben?" umreißt, auf welche Weise die Psychologie das Phänomen des Glaubens untersucht hat.
- Helga Kohler-Spiegel, "Tut Glauben der Gesundheit gut?" fasst Ergebnisse der Bindungs- und Resilienzforschung zusammen.
- Julia Münch-Wirtz und Reinhold Boschki beschreiben Gründe, warum "Menschen in Kirchen, Moscheen oder Synagogen" gehen.
Andere Texte des Buches bieten Hilfestellungen, Kinderfragen zum Leid/Tod, Beten, Gottesvorstellungen zu beantworten. Eine in vielen Teilen informative Lektüre.
Dr. Rita Rueß-Stoll
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Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“
– mit diesem Vers aus dem Lukasevangelium haben wir am Palmsonntag im Festgottesdienst den Start unserer jungen Gesamtkirchengemeinde Oberer Rheingau – Wiesbaden-West in der Auferstehungsgemeinde gefeiert.
So kamen wir zusammen aus Schelmengraben und der Dreikönigsgemeinde, aus der Auferstehungsgemeinde und der Heilandsgemeinde Walluf. Gemeinsam haben wir singend Gott, den mächtigen König der Ehren, gelobt. Musik aus verschieden Teilen unserer Gemeinde hat uns erfreut, Klänge vom Posaunenchor, von Orgel, Cello und Gesang, von Gitarre, Flöte und Klavier. Die Pfarrer*innen Bettina Friehmelt, Jutta Leonhardt-Balzer, Roland Falk und Andreas Günther haben uns die Frage gestellt, was uns heilig ist, was wir in das Miteinander in der Gesamtkirchengemeinde mitbringen wollen. Als Antwort entstand ein großes Puzzle mit Wünschen auf viel Freude und Gemeinschaft, auf vielseitige Musik und gegenseitigen Respekt, auf ein hörendes Herz und Zeit füreinander, auf aufmerksamen Blick auf die Gesellschaft und Wege zu den Menschen – und vieles mehr.

Nach dem Lied zum Abendmahl „So build us a table und tear down the wall! Christ is our host. There is room for us all!“ feierten wir im großen Kreis mit Brot und Wein die Gemeinschaft im Glauben, zu der Christus uns eingeladen hat.

Nach dem Gottesdienst gab es beim leckeren Mittagsessen noch Gelegenheit zum Austausch und Sich-Kennenlernen. Der nächste gemeinsame GKG-Gottesdienst wird am 30.8. in der Heilandskirche in Walluf gefeiert. Darauf freuen wir uns schon sehr!
Text: Jaana Perttu-Kacsóh, Fotos: G. Kober, R.Spohler
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Im Rahmen des Reformprozesses EKHN 2030 wachsen Gemeinden in unserer Region enger zusammen. Auch über unsere neue Gesamtkirchengemeinde hinaus wollen wir deshalb weitere Kooperationen verbindlich gestalten.
Ab Januar 2027 möchten wir als Gesamtkirchengemeinde gemeinsam mit der Ev. Triangelis-Gemeinde Eltville und der Ev. Christophorus-Gemeinde WiesbadenSchierstein eine Arbeitsgemeinschaft (AG) bilden.
Eine AG bedeutet eine verbindliche Zusammenarbeit bei gleichzeitiger rechtlicher und finanzieller Eigenständigkeit. Jede beteiligte Körperschaft behält ihren eigenen Haushalt und ihre Vorstände. Für gemeinsame Themen wird ein geschäftsführender Ausschuss gebildet, der die Zusammenarbeit koordiniert.
Anders als bei der GKG entsteht dabei kein neuer gemeinsamer Rechtsträger mit einem gemeinsamen Haushalt.
Wir sind gespannt auf das, was vor uns liegt, und gehen diesen Weg mit Zuversicht und Offenheit – im Vertrauen darauf, dass aus guter Zusammenarbeit Neues wachsen kann und Kirche in unserer Region lebendig bleibt.
Yvonne Knabe, Heilandsgemeinde
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Seit der konstituierenden Sitzung am 14.01.2026 gibt es sie ganz offiziell: unsere Gesamtkirchengemeinde (GKG). Die evangelische Heilandsgemeinde Walluf bildet sie gemeinsam mit der Ev. Auferstehungsgemeinde Wiesbaden-Schierstein, der Ev. Dreikönigsgemeinde Wiesbaden und der Ev. Kirchengemeinde Schelmengraben.
Doch was bedeutet das konkret? Eine Gesamtkirchengemeinde ist eine verbindliche Zusammenarbeit mehrerer Kirchengemeinden. Die einzelnen Gemeinden bleiben rechtlich bestehen und behalten ihre Namen. Gleichzeitig bilden sie eine gemeinsame Körperschaft des öffentlichen Rechts und übertragen bestimmte Aufgaben auf die Ebene der GKG.
In unserer gemeinsam erarbeiteten Geschäftsordnung ist festgelegt, welche Themen künftig gemeinsam verantwortet werden – etwa Verwaltung, Finanzen, Personal und Digitalisierung – und welche weiterhin vor Ort entschieden werden. So bündeln wir unsere Kräfte bei übergreifenden Aufgaben und bleiben auch in Zukunft handlungsfähig.
Der Gesamtkirchenvorstand setzt sich bis zur nächsten KV-Wahl im Frühjahr 2027 aus allen bisherigen Kirchenvorstandsmitgliedern der vier Gemeinden zusammen. Es ist eine große Runde – und genau das ist eine Stärke: Viele Schultern tragen viele Aufgaben.
Zur Vorsitzenden des Gesamtkirchenvorstandes wurde Jaana Perttu-Kacsóh (Heilandsgemeinde) gewählt. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt Birgit Behring (Ev. Kirchengemeinde Schelmengraben) (siehe auch Gemeindespiegel 1/2026)
Die bisherigen Kirchenvorstände bilden nun Ortsausschüsse und kümmern sich weiterhin um die Gestaltung von Gottesdiensten, um Gemeindefeste und Veranstaltungen in den jeweiligen Gemeinden.
Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Weg – im Vertrauen darauf, dass Gott uns auch in neuen Strukturen begleitet und segnet.
Yvonne Knabe, Heilandsgemeinde
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